Die Mine mitten im Outback

 

In die Hände gespuckt und los geht's.

Tagesablauf eines Kleinminers:

Um 04:30 Uhr geht's los, da ist's noch angenehm kühl und es sind noch keine Fliegen unterwegs. Der  Sonnenaufgang ist jedesmal ein wunderschönes Erlebnis. Ab ca. 10:00 - 11.00 Uhr ist Relaxing angesagt, sortieren, waschen und zuschneiden, es geht ja auch ums Gewicht und die Transportkosten.

 

Ab ca.16:00 Uhr geht's dann nochmals zur Sache, bis zum Sonnenuntergang (Sommer ca.18:30 Uhr) der  immer eine tolle Sache ist. Allerdings dann muss es schnell gehen, waschen, essen machen und natürlich das erste Beer muss getrunken werden (sind ja auch Mineralien). Pünktlichst kommen die Mossis, diese lieben kleinen Moskitos haben eine Vorliebe für Menschenblut und eine enorme Stichkraft (speziell bei meiner Frau).

 

Allerdings gibt es nicht nur Mossis, auch reichlich Schlangen und Spinnen, die sehr giftig sind. Am Abend kommen meistens  Kangaroos, Emus, Kühe und Wildpferde vorbei "AND SAY HALLO".

 

Am Wochenende meist Freitags abends,gehts aber ins "Dorf", Lebensmittel müssen ja auch besorgt werden. Anschliessend ins PUB, um die Sprache nicht zu verlernen (was allerdings passieren kann bei VB und XXXX-Lager) und ein "Riesen Steak" muss auch in den Körper.

Zu den Minern: Sie sind eine aussterbende Rasse; ich bin in der Gegend mit 59 der Jüngste. Das ist auch ein Grund, warum die Opale immer teurer und seltener werden, denn Nachwuchs ist wenig in Sicht. Nicht nur die Qualität entscheidet den Preis, auch die Manpower.